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// Music - Media - Culture

15. June 2010 | 09:03

Ciné-Ethnography: Südamerikanischer Filmabend

Veröffentlicht von: Redaktion in: Movies

Musikethnologische Filmreihe in Halle:

am Mittwoch, 16. Juni, 20 Uhr, Institut für Musik, Kleine Marktstraße 7, 06108 Halle/Saale

Kurzfilm: “La Huaconada de Mito” (Peru, 2004, 20 min)

Im Dorf Mito in den Zentralanden Perus, wird jedes Jahr Anfang Januar die Huaconada gefeiert. Die Huacónes sind die “Herren der Nacht”. Sie verschlingen die Pachamama, die Mutter Erde, und nur im Austausch mit einem Kind, schützen sie die Ernte vor Dürre. Die Huacónes tanzen zur Musik der Orquesta Típica in weiten Leinengewändern. Sie tragen individualisierte Holzmasken und lassen ihre Peitschen knallen, wenn ein junger Huacón in die Reihe der Tänzer aufgenommen wird.

Hauptfilm: “Davueltando” (Argentinien, 2005, 61 min)

“Der Weg nach Molulo schlängelt im Zick-Zack nach oben, an den Hängen der Berge entlang; er hat viele Kurven … Naja, und die Musik wird mehr oder weniger auf die gleiche Art und Weise gespielt. Sie kommt und geht. Der Klang steigt und fällt ab. So wie man einen Hügel hinaufsteigt und wieder hinabwandert.”

Molulu erreicht man nur zu Fuß oder mit dem Maultier. Der Ort liegt in der Provinz Jujuy, im Norden Argentiniens. Zwei Jahreszeiten bestimmen den Rhythmus der Menschen: Die Zeit der Trockenheit und die Regenzeit – Sommer und Winter. Begleitet werden diese Perioden des Jahres von Zeremonien und Festen, und von Gesang und Musikinstrumenten, die den Naturkräften zugeordnet werden.

Der Film ist eine Produktion von Blas Moreau, in Zusammenarbeit mit Walter Abalos und dem Soziologen Radek Sánchez Patzy. Er entstand innerhalb des Unesco-Programms “La Voz de los Sin Voz” und ist Teil des Projektes “Música y Fiestas en los Valles Orientales de Altura de Jujuy”, das von “Música Esperanza – Centro Andino para la Educación y la Cultura” in Tilcara durchgeführt wurde.

24. May 2010 | 06:16

Dokumentarfilm über kolumbianischen HipHop: Frekuensia Kolombiana

Veröffentlicht von: Redaktion in: Movies

Dokumentarfilm über kolumbianischen HipHop
von Vanessa Gocksch und Walter Hernández

Die HipHop-Szene Kolumbiens wurde in den afrokolumbianischen Neighbourhoods geprägt, hat starke politische Implikationen und speist sich auch aus den Volkstraditionen improvisierter Wechselgesänge. Die Filmemacherin Vanessa Gocksch und der Musiker und DJ Walter Hernández gehen diesen Spuren nach und portraitieren die soziale Realität, kulturelle Identität und politische Artikulation von Jugendlichen, die ihr Gefühl von Ausgeschlossenheit durch Musik in eine vitale Bewegung transformieren.

Quelle: Hebbel am Ufer, Berlin

Mehr Infos: twn.org

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24. May 2010 | 05:30

Filmreihe: “Ciné-Ethnography” in Halle/Saale

Veröffentlicht von: Redaktion in: Movies| News

Die neue Filmreihe “Ciné-Ethnographie” am Institut für Musik der Martin-Luther-Universität soll die Neugier nach anderen Kulturen und ihrer Musik im Zeitalter der Globalisierung wecken. Sie ist als ein Brückenschlag zwischen den Fachbereichen Ethnologie, Musikethnologie und Medienwissenschaft aber auch zum freien Radio CORAX gedacht. Präsentiert werden ausschließlich preisgekrönte ethnographische Filme, die jeweils in einem zwei- bis dreiwöchigen Abstand vorgestellt und diskutiert werden.

Die Filmreihe wird am 2. Juni 2010 um 20.00 Uhr im Raum 471 des Instituts für Musik, Kleine Marktstr. 7, 06108 Halle eröffnet. Zu einem kleinen Umtrunk wird eine Rarität des ethnographischen Stummfilms aus Russland: „Die Frauen von Rjasan“ (1923) präsentiert. Der Hauptfilm “Vjesh/Canto” von Rossella Schillacci wurde 2008 auf dem Filmfestival von Cagliari als „Bester Film des Mittelmeerraums“ ausgezeichnet. Er entführt uns auf einen Karneval nach Süditalien und fragt mit ironischen Untertönen nach der Ursprung und Zukunft von Traditionen. (EP)

Kontakt: eckehard.pistrick [ät] musikwiss.uni-halle.de

30. April 2010 | 04:13

Neuer Film über mongolische Musik

Veröffentlicht von: Christina Fellenberg in: Movies

Das Lied von den zwei Pferden von Byambasuren Davaa (2009) 90 min.

ab 03. Juni 2010 im Kino

Von Das Lied von den zwei Pferden

Die Sängerin Urna aus der Inneren Mongolei (China) begibt sich auf die Suche nach dem „Lied von den zwei Pferden“ in die Mongolei. Ihre Großmutter hatte während der Kulturrevolution nur den Hals einer Pferdekopfgeige retten können, auf dem der Beginn dieses Liedes in altmongolischer Schrift eingeritzt war. Vor ihrem Tod nahm sie Urna das Versprechen ab, die Pferdekopfgeige wieder zum Klingen zu bringen.

Im Film wird  der Alltag in der Steppe, in einer kleinen Provinzstadt und in Ulan Bator vorgestellt. Dabei scheut sich B. Davaa nicht, dezent auf Probleme aufmerksam zu machen. Darüber hinaus werden einzelne Ereignisse der jüngeren Geschichte der Mongolen in der Äußeren und der Inneren Mongolei (China) eingestreut.

Wie schon in einem ihrer vorherigen Filme (Die Geschichte vom weinenden Kamel 2003) spielt die Musik eine tragende Rolle. Angefangen vom Pferdekopfgeigenensemble in Ulan Bator, über Hochzeitssänger, Musik im schamanistischen Kontext, bis hin zum gemeinsamen Singen als Zeitvertreib auf den langen Strecken durch die Steppe ist alles zu hören.

Insgesamt ein anmutiger Film mit ästhetischen Bildern und bestimmt der sportlichsten Art, eine SMS mitten in der Steppe zu verschicken.

Hier geht’s zum Trailer: http://www.youtube.com/watch?v=0447fHzzlR0

Von Das Lied von den zwei Pferden
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17. April 2010 | 00:49

TINYA Podcast # 51 DIE mongolische Musik? – Vielfalt mongolischer Musikgenres

Veröffentlicht von: Christina Fellenberg in: Radio| Reviews

Angekündigt für 25. April 2010 um 18.00 Uhr bei Radio Corax Die Sendung wird zu einem späteren Zeitpunkt ausgestrahlt.

Von Feldforschung Mongolei Christina Fellenberg

Die Radiosendung möchte auf der Grundlage der Arbeit “Mongolian Music, Dance and Oral Narrative: Performing diverse identities” (2001) von Carole Pegg einen Einblick in unterschiedliche mongolische Musikgenres bieten, wobei die historischen Entwicklungen und regionalen Unterschiede Erwähnung finden. Ergänzt werden die Ausführungen durch entsprechende Audio-Beispiele zum Buch, durch live gesungene Stücke von Otgonbayar Chuluunbaatar, einer mongolischen Sängerin und Musikethnologin, die sich der Bewahrung der westmongolischen Zakhchin-Musik widmet, sowie durch eigene Feldforschungsaufnahmen und Interviews mit MongolInnen, die in Deutschland leben.

Plattenbau und Jurtensiedlungen in Ulan Bator                         Pferdekopfgeigen-Quartett
Buddhist. Kloster       Telefonzelle in Ulan Bator
Enkhmunkh Zorigt und Khongor in Ulan Bator 2004
Von Feldforschung Mongolei Christina Fellenberg



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14. April 2010 | 08:32

Radio ohne Musik!?

Veröffentlicht von: Redaktion in: News

Die meisten Radiosender in Mogadischu spielen keine Musik mehr. Die Stationen hätten die Ausstrahlung von Musik in ihren Programmen eingestellt, berichteten somalische Journalisten am 13. April 2010 dem Evangelischen Pressedienst in Nairobi. Damit folgen die Programmmacher einem Ultimatum der Islampartei Hisbul Islam, die Teile der Stadt kontrolliert. Unter dem Dach der Hisbul Islam versammeln sich einige der radikalsten Politiker des seit achtzehn Jahren regierungslosen Landes mit Verbindungen in alle bedeutenden Clans.

Den Stationen wurde eine Frist von zehn Tagen gesetzt, um Musikstücke und Jingles aus den Programmen zu verbannen. Erst vor wenigen Tagen hatte Al Schabaab die Ausstrahlung der britischen Station BBC und des US-Auslandssenders «Voice of America» untersagt.

«Wir benutzen jetzt andere Geräusche wie Gewehrfeuer, Fahrzeuggeräusche oder Vögelgezwitscher um unsere Sendungen anzukündigen», erklärte der Programmdirektor von Tusmo Radio, Abdullahi Yasin Jama, in der BBC. Nur «Radio Mogadischu», der Sender der somalischen Übergangsregierung, und ein von Kenia aus verbreiteter somalischer Auslandssender spielten am 13. April noch Musik in ihren Programmen.

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29. March 2010 | 05:59

TINYA Podcast #50: Trompetenfestival in Guča (Serbien)

Veröffentlicht von: Redaktion in: Radio

28. März 2010  18 Uhr  auf Radio CORAX

Sendung zum Nachhören [hier]

Anlässlich des 50. Trompetenfestivals (13. bis 22. August 2010) in Guča senden wir eine Reportage aus dem Turbo-Folk und trompetenvirtuosen Südosten Europas. Guča ist eine Gemeinde im Landkreis Lučani in Westserbien mit etwa 5000 Einwohnern. Zum Festival kommen jährlich mehr als 500.000 Gäste.

In der Radio Reportage werden einige Aufnahmen zu hören sein, die ein wenig verdeutlichen, mit welcher Kraft und Ausdauer die Roma-Brass-Bands die Straßen Guča im heißesten Monat des Jahres bespielen, bevor am Abend die Hauptbühne und die Tanzflächen eröffnet werden.

Doch sollen auch die negativen Seiten des Festivals zur Sprache kommen, handelt es sich doch um eine Plattform der Anhänger der Chetniks, jener Nationalisten, die sich auch heute noch größter Beliebtheit unter der Jugend Serbiens erfreuen.

Der Dokumentarfilm “Guča” von Milivoj Ilic aus dem Jahr 2005 liefert die visuellen Eindrücke zu einem der größten Folklore-Festivals Europa:

Durch die Sendung führt Gregor Grömmer. Die Original-Sendung heißt “Eigenklang” und wird vom Institut für Volksmusikforschung und Ethnomusikologie Universität für Musik und darstellende Kunst Wien produziert. Erstausstrahlung bei Radio Orange in Wien.

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23. March 2010 | 02:28

Audiovisual Media and Identity in Southeastern Europe

Veröffentlicht von: Eckehard Pistrick in: // Congresses| News

Conference in Wittenberg (Germany), Stiftung LEUCOREA

8. bis 10. April 2010

The conference „Audiovisual Media and Identity in Southeastern Europe“ is a first attempt to find an alternative to text-based scholarly approaches to the issue of identity in Southeastern Europe, to break the medial one-dimensionality dictated by textuality and shift the focus to the aural and visual dimensions of identity.

Identity in Southeastern Europe will be examined by means of its media of communication, specifically that of the photographic image and the sound recording. Brought to a point, the primary issue is one of how people perceive themselves and their environment on the basis of communication media, or, as Kelly Askew put it in her introduction to anthropology of media, the question is one of “what meanings people construct out of mass mediated images and sounds.”

Von TINYA Autoren

Conference Program

08. April 2010

Greeting and Keynote 18:00-19:30

Prof. Dr. Gretel Schwörer-Kohl, Halle

Prof. Dr. Angela Richter, Halle

Prof. Dr. Nicola Scaldaferri, Milan: Keynote Address

09. April 2010

Session 1. 9:00 -10:30 History of Photography in SEE

Christian Marchetti, Tübingen: Volkskundliche Bilder aus dem Südosten

Prof. Jean-Paul Champseix, Paris: The prohibited modernity – Social Realism and Propaganda Photography

Session 2. 10:45 -13:00 History of Sound in SEE

Prof. Dr. Sokol Shupo, Tirana: Strategies of Banning and Promoting Folklore and Classical Music in Communist Albania

Dr. Ana Hofman, Ljubljana: Performing the Traditional Folklore: Micronarratives of Socialist Folklorization

Dr. Veselka Toncheva, Sofia: Bulgarische Volksmusik im Nationalen Fernsehen – audiovisuelle Formen der Identitätskonstruktion

Session 3. 14:00 -16:15 Approaches to the Visual in SEE

Antonio Maria Pusceddu, Cagliari: Capturing War in Images: On local photo-exhibitions in Northern Greece

Daniel Suber PhD, Slobodan Karamanic, Konstanz: The Visual between Norm and Excess: Everyday life modes of Cultural Transmission in Post-Socialist Serbia

Nela Milic, London: Balkanizing Taxonomies

Session 4.16:30 -18:00 Staging Sound in the Mediterranean

Prof. Dr. Bernard Lortat-Jacob, Paris: The feast as musical contest : some specific situations in Morocco, Sardinia, Romania and Albania

Prof. Dr. Panos Panopoulos, Mytilini: Noisy images, Colorful sounds: Representing the senses of the carnival body

Preview Film Premiere: “Skyros Carnival” (2010) by Steven Feld

Films and discussion:

20:30-22:00

Albania-Greece: “Chant du pays perdu” (Song of the lost country) (2006) by Bernard Lortat-Jacob and Helene Delaporte

Bulgaria: “Pisanata Bulka” (The painted bride) (2008) by Veselka Toncheva

Italy: “Vjesh/Canto” (Song) (2007) by Rosella Schillaci (ethnomusicological research Nicola Scaldaferri)

10. April 2010

Session 5. 8:30 -10:45 Interpreting Visuality

Dr. Gilles de Rapper, Anouk Durand, Aix-en-Provence/Paris: Family photographs and families of photographers: State photography and the private sphere in communist Albania

Aris Anagnostopoulos, Southampton: Cretan Postcards and Reality

Andreas Hemming, Halle: Exhibiting Culture – Images of Albania

Session 6. 11:00 – 13:15 Linking sound, emotions and the Past in SEE

Yves Defrance, Rennes: The construction of identity in Corsica and Bulgaria in the light of ethnomusicological research

Eckehard Pistrick, Halle: Weeping or Dancing? – Remembering Migration and Ethnomusicology in South Albanian villages

Eran Livni, Bloomington: Why Was Iordan Not Interested in Pictures of Dancing Gypsies? – Bulgarian Popfolk Music in the Discourse of Modern Europe

For information and pre-registration, please contact:

Eckehard Pistrick: eckehard.pistrick [at] musikwiss.uni-halle.de

or

Andreas Hemming: andreas.hemming [at] musikwiss.uni-halle.de

07. March 2010 | 03:19

Houria Aïchi & L’Hijaz’ Car: An Album which makes you sleepless

Veröffentlicht von: Eckehard Pistrick in: Reviews

Deep down you are torn into the abyss of a music with Oud, Daf, bendir, clarinets and metal clappings. A music as noble and unyielding as the riding shepherds of the Aurés mountains in Southern Algeria. Southern Algeria, once a famous winter resort for winter-tired Europeans, searching for a certain breeze of orientalism has much more to offer. Above all the magic voices of their women, who painfully cry out their suffering and ecstasy more intense and breathtaking than any Fado singer could. Particularly during wedding ceremonies these endless melodies can be heard.

Von Rezensionen

Like one track on it, the whole album is a nightmare, a grey mare, a menacing dream of the reinvention of a newly improvised music grounded in ancient roots. The famous Shawiya singer Houria Aïchi sings about the anxiety of becoming older and the muffled excitement caused by sounds of silk and embroidery. Listening to this off-beat music, driven forward by exceptional musicians from the Algerian migrant community of Strasbourg and the intuitive arrangement by Grégory Dargent, makes you sleepless.

Although this is neither the trance-music one might expect from Northern Africa, nor the angry political Rap of the Marseille suburbs, nor the smooth World Music mix which represents Maghreb music at certain Festivals. This music wants to be modern and archaic at the same time – but still it is a music without compromises. The music seems to have an endless breath and an extraordinary vitality caused by beautiful simplicity of its texts, which are reproduced in French and English.

Anyone who might have expected Music “al-andaluz” or a classical oriental ensemble will be deluded by unusual sounds. Banjo sequences or sound samples are here not out of place, but part of a wider ranging poetical concept. The encounter of the singer Shawiya singer Houria Aïchi with the group “L’Hijaz’ Car” results in a musical fairytale you will not easily forget – even while sleeping…

Houria Aïchi & L’Hijaz’ Car: Cavaliers de l´Aurès – Riders of the Aurès. Accords Croisés, Collection Vox Populi, harmonia mundi distribution, AC126, 2008.

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04. March 2010 | 07:59

Narco-Corridos in Mexiko

Veröffentlicht von: Redaktion in: // Podcasts| Radio

Mexiko zählt mittlerweile zu den gefährlichsten Ländern für MusikerInnen weltweit. Dort wurden allein in den vergangenen Jahren mehrere Musiker umgebracht. Zumeist handelte es sich um Corridistas. Die Balladen der mexikanischen Bänkelsänger sind seit dem 19. Jahrhundert eine weit verbreitete und äußerst populäre Musikform.

Vermeintlich einflussreiche Personen aus dem Drogenmilieu lassen sich durch Corridos ein Denkmal setzen. Sie beauftragen die Musiker Lieder über sie zu dichten und zu verbreiten. So kommen Musiker nicht selten auch zwischen die Fronten der Kartelle.

Corridistas singen aber auch gegen soziale Ungerechtigkeit, Rassismus und Korruption an, so wie der Musiker Andrés Contreras, “El juglar de los caminos”.

Sven Kirschlager schreibt derzeit seine Dissertation über Corridistas in Überlandbussen in Südmexikos. Er ist Mitglied des Graduiertenkollegs “Entre Espacios” des Lateinamerikainstituts der Freien Universität Berlin. In einem Interview berichtet er über die Band “Los Tigres del Norte”, über Andrés Contreras und die Tradition der Corridos.

Audio clip: Adobe Flash Player (version 9 or above) is required to play this audio clip. Download the latest version here. You also need to have JavaScript enabled in your browser.

Mehr Musik von Andrés Contreras finden Sie [hier].

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