tinya.org


// Music - Media - Culture

Über TINYA

TINYA ist ein nichtkommerzielles Portal für Musikethnologie und World Popular Music. Es bietet der Öffentlichkeit ein journalistisch aufgearbeitetes Hintergrundwissen über die Musikkulturen der Welt.

Das Portal besteht aus einem monatlichen Radioprogramm, das seit September 2005 vom freien Radio Corax übertragen wird und der Internetplattform tinya.org, die InterviewsPodcasts, RezensionenTexte und Bilder allen Interessenten kostenfrei zugänglich macht.

Das Projekt TINYA wird seit drei Jahren durch ehrenamtliches Engagement getragen, das von der Leidenschaft für das Fach Musikethnologie motiviert ist und die Förderung der öffentlichen Wahrnehmung der Vielfältigkeit der Musikkulturen zum Ziel hat. Zu unseren Grundprinzipien gehört eine von Fairness, Toleranz und Respekt getragene Berichterstattung und ein gemeinschaftlicher Umgang und Zusammenhalt innerhalb des Redaktionsteams, der auf ebendiesen Werten beruht.

TINYA wird von Studierenden und Doktoranden der Musikethnologie, Musikwissenschaft, Ethnologie, Politik- und Medienwissenschaft gestaltet, die sich auf bestimmte Themengebiete oder Länder spezialisiert haben und deshalb auf ein breites Fachwissen zurückgreifen können.

Bisherige Länderschwerpunkte waren Albanien, Armenien, Brasilien, Bulgarien, Indonesien, Iran, Kambodscha, Philippinen, Peru, Rumänien, Serbien, Tadschikistan und die Dominikanischen Republik.

Das Portal setzt sich außerdem mit verschiedenen Themenfeldern traditioneller und populärer Musikkulturen der Welt auseinander: 

  • (1) Musik von Migranten: Welche Rolle nimmt die Musik des Heimatlandes im Gastland ein? Wie kann sich Musik nach einem Ortswechsel verändern und welche neuen Einflüsse nimmt sie auf?
  • (2) Traditionelle Musik in Bewegung: Welche Auswirkungen hat die wirtschaftliche, mediale und kulturelle Vernetzung der Welt auf die Musik? Welche Bedeutung hat die Volksmusik eines Landes heute neben zeitgenössischer Kunstmusik und elektronischer Avantgarde?
  • (3) Vergesse Musik: Warum gehen Musiktraditionen verloren und welches Wissen stirbt mit ihnen?

TINYA will eine tiefere Auseinandersetzung mit den Wandlungsprozessen von Musikkulturen anregen, die durch Migration, Medialisierung und weltweiter wirtschaftlicher Verflechtung vorangetrieben werden.

In den Ideenaustausch und die Diskurse sollen nicht nur Musikethnologen und Wissenschaftler verwandter Disziplinen einbezogen werden. Das Portal richtet sich ebenfalls an Journalisten, Musikproduzenten, Musiker und das Publikum von “Weltmusik”.

Stationen:

  • Medienpreis // Corax-Medienpreis 2008 für die TINYA-Sendung »Chorallenchoräle – Eine Fiesta unter Wasser«// Kategorie: Ausgezeichnete Themenpräsentation // Dezember 2008, Halle
  • Hörvortrag // »Ò Abre Alas – ‚Macht den Weg frei‘ für die brasilianischen Musikerinnen« Gastvortrag zu den lateinamerikanischen Studientagen 2006 // Dezember 2006, Halle
  • Medienpreis // Mitteldeutscher Bürgermedienpreis für die Sendung »TINYA auf Bali« // September 2006, Halle
  • Gesprächskonzert // »TINYA Metallorkan« mit dem Gamelan Orchester KACAU BALAU anlässlich des Radio Revolten Festivals // September 2006, Halle

Freie Redakteure:

Natalie Böneke, Katharina Budnik, Margit Jakob, Golo Föllmer, Walter Frank, Benjamin Jonas, Juliane Kowollik, Uta Meyer, Carmen Muntel, Teresa Ramer, Lilia Romero Soto, Sabrina Schopf, Kendra Stepputat, Ines Tiller.

About tinya.org

Tinya.org is a noncommercial internetportal, that reports since the year 2005 about the music traditions of different countries of the world. Two times a week it introduces outstanding projects like websites, movies and books refering to the topic.

About the radio programme TINYA

"TINYA - Music cultures of the world" is a radio programme sending once a month on the free radio station of Radio Corax in Halle, Germany. Some of the reportages and documentations can be heard on tinya.org. The current programme is announced on tinya.org as well.

musikethnologie.org: Information on conferences, job openings, new publications and other things potentially interesting for ethnomusicologists in Germany and elsewhere in the world